|
|
| |
Anwendungsgebiete: Zur kurzfristigen Anwendung bei , bei Erkrankungen, die eine erleichterte Defäkation erfordern sowie zur Darmentleerung bei diagnostischen und therapeutischen Eingriffen am Kolon.
Hinweise:
• Die Einnahme von Laxantien soll bei nur kurzfristig erfolgen.
• Im Allgemeinen wird eine Behandlung mit erst dann empfohlen, wenn mit langfristigen Maßnahmen, wie der Veränderung der Ernährung (ballast- und quellstoffreiche Kost sowie ausreichende Flüssigkeitszufuhr) und des Lebensstils (z.B. ausreichende körperliche Bewegung) kein oder noch kein ausreichender Erfolg erzielt werden kann.
Nicht Anwenden bei: Das darf nicht angewendet werden bei:
• Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels
• Ileus
• Darmobstruktion
• akuten,operativ zu behandelnden Bauchschmerzen wie akuter Appendizitis
• Kindern unter 2 Jahren.
Das sollte nicht angewendet werden bei:
• akuten Magen-Darm-Erkrankungen
• Störungen des Wasser- und Elektrolyt-Haushaltes
Schwangerschaft und Stillzeit:
Es liegen keine Fallberichte über unerwünschte Effekte in Schwangerschaft und Stillzeit vor. Kontrollierte Studien wurden nicht durchgeführt.
• Das sollte in der Schwangerschaft nicht in hohen Dosen und über längere Zeit angewendet werden.
• In der Stillzeit sollte das nicht angewendet werden, da ausreichende Informationen über einen eventuellen Übergang in die nicht vorhanden sind.
Anwendung: • über 2 Jahre: 5 mg (1 Dragee) täglich
• Erwachsene und über 10 Jahre: 5-10 mg (1-2 Dragees) täglich.
Art und Dauer der Anwendung:
• Zum Einnehmen.
• Die Einnahme erfolgt am besten abends oder morgens nüchtern unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit. Die Einnahme am Abend führt nach ca. 10 Stunden zur Darmentleerung.
• Die morgendliche Nüchterneinnahme führt nach ca. 6 Stunden zur Darmentleerung.
• Ohne diagnostische Abklärung sollte die Anwendung von Abführmitteln nur kurzzeitig erfolgen.
• Die längerfristige Einnahme des Arzneimittels führt häufig zu einer Verstärkung der Darmträgheit. Bei längerdauernder oder hochdosierter Anwendung kommt es häufig zu erhöhten Verlusten von Wasser, und anderen Salzen. Dies kann zu Störungen der Herzfunktion und zu Muskelschwäche führen, insbesondere bei gleichzeitiger Einnahme von Diuretika und Nebennierenrinden-Steroiden.
• Bei chronischer sollte eine differentialdiagnostische Abklärung erfolgen.
Hinweis:
Milch und neutralisierende Magenmittel (Antazida) sollen frühestens eine halbe Stunde nach eingenommen werden.
|
|
|
|