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Anwendungsgebiete: • Calciumstoffwechselstörungen und Kalkmangelbei:
• Tetanie und Spasmophilie
• Schwangerschaft und Stillperiode
• Frakturen,
soweit der Calciumbedarf durch orale Zufuhr nicht gedeckt werden kann.
Nicht Anwenden bei: Das darf nicht angewendet werden bei:
• Hyperkalzämie und Hyperkalziurie (z.B. bei Hyperparathyreoidismus, -D-Überdosierung, Plasmozytom, Knochenmetastasen)
• schwerer Niereninsuffizienz
• Immobilisationsosteoporose im akuten Schub
• Galaktosämie.
• Das enthält geringe Mengen an Aluminium (max. 5 mg/l). Deshalb ist aufgrund des nicht auszuschließenden Risikos einer Aluminiumintoxikation eine Langzeitbehandlung von Neugeborenen und Kleinkindern zu vermeiden.
• Bei Patienten, die Herzglykoside erhalten, ist eine parenterale Calciumtherapie strengstens kontraindiziert.
• Bei anaphylaktischen Reaktionen mit Anzeichen eines drohenden Schocks darf das keinesfalls verabreicht werden, um die erhöhte Gefahr von Herzrhythmusstörungen bei einer eventuell notwendig werdenden Gabe von Adrenalin zu vermeiden.
Wirkungen: Unerünschte Wirkungen, Einzelfälle:
• In Einzelfällen kann es zu Überempfindlichkeitsreaktionen z.B. des Herz-Kreislauf-Systems (bis zum Schock) und der Atmungsorgane (bis zum Status asthmaticus) kommen.
Unerwünschte Wirkungen, ohne Angabe der Häufigkeit:
• Bei intravenöser Gabe von Calicium kann es zu Übelkeit, Erbrechen, Hitzegefühl, Schweißausbrüchen, Blutdruckabfall und gelegentlich sogar zu Herzrhythmusstörungen oder Kollaps kommen.
Anwendung: • Erwachsene: 1 Ampulle mit 10 ml intravenös oder tief intramuskulär.
• : 2-5 ml intravenös.
Ist die Zufuhr größerer Calciummengen angezeigt, so kann Erwachsenen die genannte Dosis bis zu 3mal pro Tag injiziert werden. Außerdem ist eine Kombination von oraler und parenteraler Anwendung empfehlenswert.
Art und Dauer der Anwendung:
• Zur intravenösen oder tief intramuskulären Injektion.
• Die minimale intravenöse Injektionszeit beträgt 3 Minuten/10 ml. Bei starker Vagusreizbarkeit wird zweckmäßigerweise nach Injektion von je 3 ml eine kurze Pause eingeschaltet. Der Herzrhythmus ist laufend zu überwachen.
• Bei Kindern ist von intramuskulären Injektionen abzusehen.
• Das darf nicht subkutan injiziert werden.
Hinweise:
• Insbesondere bei zu schneller i.v.-Gabe kann es zu Übelkeit, Erbrechen, Hitzesensationen, Schweißausbrüchen, Blutdruckabfall und gelegentlich sogar zu Herzrhythmusstörungen oder Kollaps kommen.
• Die Injektionslösung soll nicht parenteral zu verabreichenden Carbonat-, Phosphat-, Sulfat- oder Tartratlösungen beigemischt werden.
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