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Anwendungsgebiete: • Rachitisprophylaxe beim Säugling
• Prophylaxe einer -D-Mangelerkrankung bei erkennbarem Risiko
• Prophylaxe einer -D-Mangelerkrankung bei Malabsorption (z.B. durch chronische Darmerkrankungen, biliäre Leberzirrhose, ausgedehnte Magen-Darm-Resektion)
• Behandlung von Rachitis und Osteomalazie durch -D-Mangel
• Unterstützende Behandlung bei Osteoporose.
Nicht Anwenden bei: Das darf nicht angewendet werden bei:
• Hyperkalzämie
• Überempfindlichkeit gegen oder einen der sonstigen Bestandteile.
Besonder Vorsicht ist angebracht bei Patienten:
• mit Nierensteinanamnese
• mit Sarkoidose
• die mit Benzothiadiazinderivaten behandelt werden.
Schwangerschaft und Stillzeit:
• Die Gabe von D3 ist in der Schwangerschaft bei über die Substitution hinausgehender hochdosierter Anwendung kontraindiziert.
Bei Überdosierung kommt es zu einem erhöhten diaplazentaren Übergang von -D3-Metaboliten auf den Fetus mit der Folge einer Hyperkalzämie und einem teratogenen Risiko in Form von körperlicher und geistiger Retardierung, Hypoparathyreoidismus, besondere Formen der Aortenstenose.
• D3 und seine Metaboliten gehen natürlicherweise in die über. Eine auf diesem Wege erzeugte Überdosierung beim Säugling ist nicht beobachtet worden.
Anwendung: Die Dosierung ist je nach Art und Schwere des Zustandes individuell festzulegen.
• Zur Rachitisprophylaxe beim Säugling:
von der 2. Lebenswoche an durchgehend bis zum Ende des ersten Lebensjahrs 500 I.E. D3 (1 Tablette) pro Tag, in besonderen Fällen (z.B. bei Frühgeborenen, Mehrlinge, in sozial schwierigen Verhältnissen aufwachsende Säuglinge) 1000 I.E. D3 (2 ) pro Tag. Im zweiten Lebensjahr sind weitere Gaben von D3 zu empfehlen, vor allem während der Wintermonate.
• Unterstützende Therapie bei Osteoporose:
1000-3000 I.E. D3 (2-6 ) pro Tag (Serum-Calcium-Kontrollen alle 3-6 Monate erforderlich).
• Zur Prophylaxe bei erkennbarem Risiko einer -D3-Mangelerkrankung, z.B. bei ungenügender -D3-Bildung in der durch mangelhafte UV-Exposition:
500-1000 I.E. D3 (1-2 ) pro Tag.
• Zur Prophylaxe bei Malabsorption:
3000-5000 I.E. D3 (6-10 ) pro Tag.
• Zur Therapie von Rachitis und Osteomalazie durch -D3-Mangel:
1000-5000 I.E. D3 (2-10 ) pro Tag über ein Jahr.
Hinweis:
Bei höheren Dosen und/oder langfristiger Anwendung von D3 sind Kontrollen der Serumkalziumwerte erforderlich.
Art und Dauer der Anwendung:
• Zur Rachitisprophylaxe bei Säuglingen die Tablette in einem Teelöffel mit Wasser zerfallen lassen, und die aufgelöste Tablette dem Kind direkt in den Mund geben (die sind geschmacksneutral). Danach kann gestillt, Flaschennahrung oder Beikost (Brei, Gemüse, Obst usw.) verabreicht werden. Damit das Kind die Wirkstoffe der Tablette auch wirklich vollständig zugeführt bekommt, sollte man die Tablette nicht der Nahrung zufügen.
• Erwachsene nehmen die mit Flüssigkeit ein.
Haltbarkeit: Vor Licht schützen.
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