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AZUR Tabletten

AZUR Tabletten
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  Packungsinhalt: 20 St Tabletten
  Artikelnummer: 1384681
  Produkt von: Steiner & Co. Dt.Arzneimittel-Ges.
  Verfügbarkeit: Sofort Sofort
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Anwendungsgebiete:
Leichte bis mäßig starke

Schmerzen

. Hinweis: Das
Arzneimittel
ist nicht geeignet für

Kinder

unter 12 Jahren.


Nicht Anwenden bei:
Das
Arzneimittel
darf nicht eingenommen werden: • bei bekannter Überempfindlichkeit gegen

Paracetamol

,

Coffein

oder einen der sonstigen Bestandteile • von Säuglingen und Kleinkindern wegen der stark verlängerten Plasmahalbwertszeit des Coffeins. Das
Arzneimittel
sollte nur mit besonderer Vorsicht (d.h. in größeren Einnahmeabständen oder in verminderter Dosis) und unter ärztlicher Kontrolle eingenommen werden bei: • Leberfunktionsstörungen (z.B. durch chronischen Alkoholmissbrauch, Leberentzündungen) • Nierenfunktionsstörungen • Gilbert-Syndrom (Meulengracht-Krankheit). Das
Arzneimittel
sollte nur unter ärztlicher Kontrolle eingenommen werden bei: • Patienten mit Ulcus ventriculi oder Ulcus duodeni • Patienten mit
Hyperthyreose
. Schwangerschaft und Stillzeit: Das
Arzneimittel
sollte während der Schwangerschaft und Stillzeit nur nach strenger Nutzen-Risiko-Abwägung angewendet werden, da keine Erfahrungen zur Sicherheit des Kombinationspräparats während der Schwangerschaft vorliegen. •

Paracetamol

und

Coffein

passieren die Plazenta. Aus Tierstudien und den bisherigen Erfahrungen an Menschen ergeben sich keine Hinweise auf eine Fruchtschädigung durch

Paracetamol

. Aus Untersuchungen an zahlreichen (923) Mutter-Kind-Paaren haben sich keine Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen der Anwendung von

Paracetamol

während der ersten 3-4 Monate der Schwangerschaft und dem Auftreten von Fehlbildungen ergeben. Dennoch sollte

Paracetamol

während der Schwangerschaft nur unter strenger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses angewendet werden.

Paracetamol

sollte nicht über längere Zeit, in hoher Dosierung oder in Kombination mit anderen Arzneimitteln eingenommen werden, da die Sicherheit der Anwendung für diese Fälle nicht belegt ist. Bei sehr hohen

Coffein

-Dosen (über 100 mg/kg KG) wurden bei Ratten
Embryo
- und fetotoxische, aber keine teratogenen Wirkungen beobachtet. Für

Coffein

ist bei therapeutisch relevanten Dosen oder auch Kaffeegenuß kein erhöhtes Risiko in Bezug auf Schwangerschaftsverlauf und Entwicklung des Kindes beobachtet worden. •

Paracetamol

und

Coffein

gehen in die

Muttermilch

über. Während der Stillzeit kann das Befinden und Verhalten des Säuglings durch mit der

Muttermilch

aufgenommenes

Coffein

beeinträchtigt werden. Daher sollten während der Stillzeit möglichst

Paracetamol

-Präparate ohne

Coffein

eingenommen werden. Nachteilige Folgen für den Säugling durch

Paracetamol

sind bisher nicht bekannt geworden. Bei kurzfristiger Anwendung der empfohlenen Dosis wird eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein. Bei längerer Anwendung bzw. Einnahme höherer Dosen sollte abgestillt werden.


Wirkungen:
Es liegen keine Erkenntnisse darüber vor, daß durch die Kombination der Umfang und/oder die Art der genannten Nebenwirkungen der Einzelsubstanzen verändert werden. Seltene unerwünschte Wirkungen (< 1%): • Selten können Hautrötungen, bedingt durch

Paracetamol

, auftreten. • Sehr selten können allergische Reaktionen mit Exanthemen, die in Einzelfällen auf den Coffeinanteil zurückzuführen sind, hervorgerufen werden. • Äußerst selten kann es zu Störungen der Blutbildung (Thrombozytopenie, Leukopenie, in einzelnen Fällen Agranulozytose, Panzytopenie) kommen. Unerwünschte Wirkungen, Einzelfälle: • In Einzelfällen sind für den Wirkstoff

Paracetamol

weitergehende Überempfindlichkeitsreaktionen (Quincke-Ödem, Atemnot, Schweißausbruch, Übelkeit, Blutdruckabfall bis hin zum Schock) beschrieben worden. • In Einzelfällen ist bei prädisponierten Personen ein Bronchospasmus ausgelöst worden (

Analgetika

-

Asthma

). Unerwünschte Wirkungen, ohne Angabe der Häufigkeit: • Überdosierung kann zu schweren Leberschäden führen. • Schlaflosigkeit, innere Unruhe, Tachykardie oder

Magenbeschwerden

können durch den Coffeinanteil verursacht werden. • Bei abruptem Absetzen nach längerem hochdosiertem, nicht bestimmungsgemäßen Gebrauch können

Kopfschmerzen

, Müdigkeit, Muskelschmerzen, Nervosität und vegetative Symptome auftreten. Die Folgen des Absetzens klingen innerhalb weniger Tage ab. Bis dahin sollten keine

Schmerzmittel

angewendet werden. Auch danach soll eine erneute Anwendung nicht ohne ärztlichen Rat erfolgen.


Anwendung:
• Kurzfristige Anwendung der Kombination ohne ärztliche oder zahnärztliche Überwachung: Erwachsene, Jugendliche und

Kinder

ab 12 Jahren: 1 Tablette (entsprechend 450 mg

Paracetamol

und 50 mg

Coffein

) bis zu 3-4mal täglich. Die Tageshöchstdosis beträgt 4
Tabletten
(entsprechend 1800 mg

Paracetamol

und 200 mg

Coffein

). • Anwendung unter ärztlicher oder zahnärztlicher Überwachung: Erwachsene, Jugendliche und

Kinder

ab 12 Jahren: 2
Tabletten
(entsprechend 900 mg

Paracetamol

und 100 mg

Coffein

) bis zu 3-4mal täglich. Die Tageshöchstdosis beträgt 8
Tabletten
(entsprechend 3600 mg

Paracetamol

und 400 mg

Coffein

). Bei Patienten mit Leber- oder Nierenfunktionsstörungen sowie Gilbert-Syndrom muß die Dosis reduziert bzw. das Dosisintervall verlängert werden. Für die Festlegung der Dosierung bei Kindern unter 12 Jahren liegt nicht genügend Erkenntnismaterial vor. Art und Dauer der Anwendung: •
Tabletten
mit ausreichend Flüssigkeit einnehmen. • Die Einnahme nach den Mahlzeiten kann zu einem verzögerten Wirkungseintritt führen. • Das
Arzneimittel
soll ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht längere Zeit und nicht in höheren Dosen eingenommen werden. • Ohne ärztliche Verordnung soll das
Arzneimittel
nur zur Behebung akuter

Schmerzen

eingenommen werden. Hinweise: • Es gilt als erwiesen, daß regelmäßige Einnahme von
Schmerzmitteln
der Gruppe der antipyretischen

Analgetika

, zu der auch

Paracetamol

gehört, über Monate und Jahre zu irreversiblen Schädigungen der Nierenfunktion (

Analgetika

-

Nephropathie

, unter Umständen mit Todesfolge) führen kann, die eine lebenslängliche Hämodialyse erforderlich machen kann. • Für

Coffein

sind gleiche Effekte nicht bekannt. In der Kombination

Paracetamol

und

Coffein

ist ein zusätzliches Risiko hinsichtlich der

Nephropathie

nicht belegt. • Bei längerem hochdosiertem, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von

Analgetika

können

Kopfschmerzen

auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen. • Bei abruptem Absetzen nach längerem hochdosierten, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von

Analgetika

können

Kopfschmerzen

sowie Müdigkeit, Muskelschmerzen, Nervosität und vegetative Symptome auftreten. Die Absetzsymptomatik klingt innerhalb weniger Tage ab. Bis dahin soll die Wiedereinnahme von
Schmerzmitteln
unterbleiben und die erneute Einnahme nicht ohne ärztlichen Rat erfolgen. • Ganz allgmein kann die gewohnheitsmäßige Einnahme von
Schmerzmitteln
, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (

Analgetika

-

Nephropathie

) führen.


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