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Anwendungsgebiete: Das Medizinprodukt dient als viskoelastischer Zusatz zur Synovialflüssigkeit im Knie- und Schultergelenk. Es wirkt als Schmier- und mechanisches Stützmittel und eignet sich für die Behandlung arthrotischer Beschwerden.
Nicht Anwenden bei: Das Präparat darf nicht angewendet werden bei:
• Patienten mit bekannter Überempfindlichkeit gegen einen der Bestandteile.
• entzündlichen Gelenkerkrankungen wie chronische Polyarthritis oder Morbus Bechterew.
Vorsicht ist geboten bei Personen mit:
• bekannter Überempfindlichkeit gegen andere
• Leberinsuffizienz oder beeinträchtigter Leberfunktion
Das Präparat ist bei älteren Patienten mit Vorsicht zu verwenden, da die physiologische Funktion bei diesen Patienten eingeschränkt ist.
Da die Unbedenklichkeit des Präparates im Kindesalter nicht nachgewiesen ist, muß das Medizinprodukt auch hier mit Vorsicht verwendet werden.
Schwangerschaft und Stillzeit:
Obwohl im Tierversuch keine teratogenen Wirkungen festzustellen waren, ist die Unbedenklichkeit des Präparates in der Schwangerschaft nicht gesichert. Daher ist bei schwangeren Patientinnen und in Fällen, in denen ein Verdacht auf Schwangerschaft besteht, Vorsicht geboten.
Bei Versuchstieren wird Natriumhyaluronat in der ausgeschieden. Es empfiehlt sich daher, während einer Behandlung mit dem Präparat nicht zu stillen.
Wirkungen: Seltene unerwünschte Wirkungen (< 1%):
• Hauterscheinungen wie und . Bei solchen Patienten ist das Präparat abzusetzen und eine geeignete Behandlung einzuleiten.
• (vorwiegend vorübergehende nach der Anwendung), Schwellungen, Erguss, Infektionen, Hautrötung, Wärmeempfindung und Druckgefühl an der Injektionsstelle.
• Schockzustände. Das Präparat ist in solchen Fällen abzusetzen, der Patient muß sorgfältig überwacht werden und geeignete Gegenmaßnahmen sind einzuleiten.
• Die Injektion kann am behandelten Gelenk lokale Nebenwirkungen wie , Wärmegefühl, Hautrötung und/oder Schwellung sowie Erguss und Infektion auslösen. Zur Abhilfe 5-10min einen Eisbeutel auf das behandelte Gelenk legen.
Anwendung: Das Präparat ist in Abständen von einer Woche insgesamt fünfmal in das erkrankte Gelenk zu injizieren. Es besteht die Möglichkeit einer gleichzeitigen Behandlung mehrerer Gelenke. Je nach dem Schweregrad der Gelenkerkrankung kann die Wirkung eines aus fünf Injektionen bestehenden Behandlungszyklus über 6 Monate lang anhalten. Erforderlichenfalls können die Behandlungszyklen wiederholt werden.
Bei Vorliegen eines Gelenkergusses empfiehlt sich eine Punktion, die Ruhigstellung des betroffenen Gelenks, das Auflegen eines Eisbeutels und/oder die intraartikuläre Injektion von Kortikosteroiden. Die Behandlung mit dem Präparat kann dann nach 2-3 Tagen wiederholt werden.
Art und Dauer der Anwendung:
• Das Präparat darf nur von qualifizierten Personen, die mit seiner Anwendung vertraut sind, verabreicht werden.
• Bei Aufbewahrung im Kühlschrank ist die Fertigspritze 20-30min vor der Injektion aus dem Kühlschrank zu nehmen.
• Das Präparat wird intraartikulär verabreicht (Injektionsnadel 19 oder 21G). Es ist sorgfältig in den Gelenkspalt zu injizieren, da es sonst verursachen kann. Eine Injektion in Blutgefäße oder benachbartes Gewebe ist zu vermeiden.
• Vor Injektion Luftblase aus der Fertigspritze entfernen.
• Die bei intraartikulären Injektionen üblichen Vorsichtsmaßnahmen sind zu beachten, insbesondere muß sichergestellt werden, daß die Injektionsstelle aseptisch ist.
• Im Falle einer Beschädigung der Fertigspritze oder der sterilen Verpackung darf das Präparat nicht mehr verwendet werden.
Hinweise: - Bei Arthrosepatienten mit Gelenkentzündung können die lokalen Entzündungserscheinungen verstärkt werden. Das Präparat sollte daher erst nach dem Abklingen der lokalen Symptome verabreicht werden.
• In seltenen Fällen kann es an der Injektionsstelle zu kommen. Um dies zu vermeiden, ist der Patient anzuweisen, das betroffene Gelenk unmittelbar nach der Inkjektion nicht mehr zu bewegen.
• Das Präparat ist sorgfältig in den Gelenkspalt zu injizieren, da es sonst verursachen kann. Eine Injektion in Blutgefäße oder benachbartes Gewebe ist zu vermeiden.
• Während der ersten Behandlungstage kann sich die gleichzeitige Gabe oraler oder Aniphlogistika als vorteilhaft erweisen.
Eigenschaften: Gelenkschmiere, die sich durch ihren Gehalt an Hyaluronsäure viskoelastisch verhält, kommt in allen Synovialgelenken vor, insbesondere in den großen gewichttragenden Gelenken, wo sie aufgrund ihrer schmierenden und stoßdämpfenden Eigenschaften für einen normalen, schmerzfreien Bewegungsablauf sorgt. Sie ist zudem für die Versorgung des Gelenkknorpels mit Nährstoffen zuständig.
Bei degenerativen Gelenkerkrankungen wie der Osteoarthrose ist die Viskoelastizität der Gelenkschmiere erheblich beeinträchtigt, was ihre schmierende und stoßdämpfende Wirkung mindert. Dadurch nehmen die mechanische Belastung des Gelenks und der Abbau des Gelenkknorpels soweit zu, dass es im betroffenen Gelenk zu und eingeschränkter Beweglichkeit kommt. Die intraartikuläre Verabreichung von hochreiner Hyaluronsäure kann einen positiven Effekt auf die viskoelastischen Eigenschaften der Gelenkschmiere ausüben. So werden ihre schmierende und stoßdämpfende Wirkung verbessert und die mechanische Überbelastung des Gelenks verringert. Das Ergebnis ist in der Regel ein Rückgang der und eine Steigerung der Gelenkbeweglichkeit, die nach einem Behandlungszyklus von fünf intraartikulären Injektionen mehrere Monate anhalten können.
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