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Anwendungsgebiete: .
Nicht Anwenden bei: Das Arznemittel darf nicht angewendet werden bei:
• schwerer Leberinsuffizienz
• hepatischer Enzephalopathie
• schweren Nierenerkrankungen und Niereninsuffizienz
• Dünndarmkarzinoid mit Herzschädigung (Hedinger-Syndrom).
Die Einnahme von L-Tryptophan bei Patienten mit Störungen des Aminosäurestoffwechsels sollte nur nach sorgfältiger Nutzen/Risiko-Abwägung erfolgen.
Da L-Tryptophan blutdrucksteigernd wirken kann, ist bei Patienten mit erhöhtem Blutdruck der Nutzen gegen das Risiko der Behandlung sorgfältig abzuwägen.
Die Anwendung von Psychopharmaka im Kindesalter ist nur nach sorgfältiger Indikationsstellung vorzunehmen.
L-Tryptophan darf nicht zusammen mit Antidepressiva aus der Gruppe der Monominooxydase-(MAO-)Hemmer und Serotoninwiederaufnahmehemmer eingenommen werden (Gerfahr des Auftretens eines Serotonin-Syndroms).
Vorsicht ist geboten bei gleichzeitiger Einnahme zusammen mit Phenothiazinen oder Benzodiazepinen sowie anderen Hemmstoffen der Monoaminooxidase wie Selegelin, Procarbazin oder Furazolidon.
Vorsicht ist auch geboten bei gleichzeitiger Gabe von Dextromethorphan.
Schwangerschaft und Stillzeit:
Über die Sicherheit von L-Tryptophan in Schwangerschaft und Stillzeit liegen für den Menschen keine Erfahrungen vor. Es ist deshalb eine strenge Indikationsstellung erforderlich.
Anwendung: Täglich 0,5-1 g L-Tryptophan (1-2 ).
Art und Dauer der Anwendung:
Die werden ca. 20-30 Minuten vor dem Schlafengehen unzerkaut mit etwas Flüssigkeit eingenommen.
Um eine vollständige Aufnahme zu gewährleisten, sollte die letzte Mahlzeit ausreichend lange (ca. 2 Stunden) zurückliegen.
Über die Anwendung von L-Tryptophan in der Langzeittherapie liegen keine Erfahrungen vor. Nach 3-4 Wochen sollte die Notwendigkeit der Weiterbehandlung überprüft werden.
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