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Anwendungsgebiete: • Symptomatische Behandlung des trockenen Auges - Anwendung als Benetzungsmittel für trockene Augen während des Tragens von harten (PMMA-).
Nicht Anwenden bei: Das darf nicht angewendet werden bei:
• Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels
• Säuglingen und Kleinkindern bis zu 3 Jahren.
Schwangerschaft und Stillzeit:
Zur Plazentagängigkeit und zum Übergang in die liegen keine Daten vor.
Wirkungen: Seltene unerwünschte Wirkungen (< 1%):
Sehr selten Überempfindlichkeitsreaktionen.
Bei auftretenden allergischen Reaktionen soll die Behandlung mit den sofort abgesetzt werden.
Anwendung: Es wird bis zu 5mal täglich, je nach Bedarf auch häufiger, 1 in den Bindehautsack eingetropft.
Art und Dauer der Anwendung:
• Zum Eintropfen in den Bindehautsack.
• Bei der symptomatischen Therapie des trockenen Auges richtet sich die Dauer der Anwendung nach dem Krankheitszustand.
Bei Gebrauch als Benetzungsmittel für harte (PMMA-) besteht für die Dauer der Anwendung keine Beschränkung.
Hinweise:
• Die enthalten das Konservierungsmittel Benzalkoniumchlorid, das insbesondere bei häufigerer und längerer Anwendung Reizungen des Auges (Brennen, Rötungen, Fremdkörpergefühl) hervorrufen und das Hornhautepithel schädigen kann. Für die Langzeitbehandlung der chronischen Keratokonjunktivitis sicca sollten daher konservierungsmit-telfreie Präparate bevorzugt werden.
• Das Konservierungsmittel Benzalkoniumchlorid kann sich in bestimmten Kontaktlinsenmaterialien, insbesondere in weichen , anreichern. (mit Ausnahme von harten Linsen aus PMMA) sollten daher vor der Anwendung des Präparates herausgenommen und erst 15 min nach dem Eintropfen wieder eingesetzt werden.
• Wenn andere topische Augenarzneimittel zur gleichen Zeit angewendet werden, sollte das Povidon-haltige Präparat erst etwa 15 min nach diesen eingetropft werden.
Eigenschaften: Povidon (PVP) ist ein Sammelname für Hochpolymere verschiedener Kettenlänge mit entsprechend unterschiedlichem Molekulargewicht und unterschiedlicher Viskosität in wässriger Lösung. Eine Befeuchtung der Hornhautoberfläche erfolgt besonders durch das in der Bindehaut gebildete Mucin, das auf der Hornhautoberfläche adsorbiert wird und eine hydrophile Oberfläche bildet. Bei trockenem und besonders bei Mucinmangel ist die Anwendung eines Tränensubstitutionsmittels angezeigt, wobei sowohl dessen Oberflächenaktivität als auch die Adsorptionsfähigkeit von Bedeutung ist. Hier kommen vor allem Polyvinylpolymere in Betracht. Bei trockenem , also mangelhafter Tränensekretion oder mangelnder Mucinbildung, kommt es zu einem frühzeitigen Abreißen des Tränenfilms zwischen den Lidschlägen. Es können zunächst trockene Flecken auf der Hornhaut und dann schließlich das Bild der Keratitis superficialis punctata auftreten. Es kommt dabei zu starken subjektiven Beschwerden wie Lichtscheu, Brennen und Fremdkörpergefühl. Es haben sich - vor allem bei bestehendem Mucinmangel - nichttoxische wasserlösliche Polymere therapeutisch bewährt. Povidon, der Wirkstoff der , kompensiert teilweise die mangelnde Mucinbildung.
Haltbarkeit: • Lichtgeschützt (in der Faltschachtel) aufbewahren.
• Nach Öffnen des Behältnisses sollte das nicht länger als 4 Wochen verwendet werden.
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