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Anwendungsgebiete: 1. Zur Anwendung bei chronischer .
Hinweis:
Wie bei allen Abführmitteln wird der andauernde Gebrauch des Arzneimittels nicht empfohlen. Eine langfristige Anwendung kann aber nötig sein in der Therapie von Patienten mit schwerer chronischer oder refraktärer . Dies ist auch der Fall bei , die sekundär verursacht wird durch Multiple Sklerose oder Morbus Parkinson oder durch die Einnahme obstipationsfördernder Medikamente, im Besonderen durch Opioide und Anticholinergika.
2. Das ist auch wirksam bei Koprostase (Faecal Impaction), einer hartnäckigen mit Kotstau im Rektum und/oder Kolon, gesichert durch abdominelle und rektale ärztliche Untersuchung.
Nicht Anwenden bei: Das darf nicht angewendet werden bei:
• bekannter Überempfindlichkeit gegen einen der arzneilich wirksamen Bestandteile oder Hilfsstoffe.
• intestinaler Perforation oder Obstruktion aufgrund von strukturellen oder funktionellen Störungen der Darmwand
• Ileus
• schweren entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn, Colitis ulcerosa und toxisches Megakolon.
Es liegen keine klinischen Studien über die Einnahme des Arzneimittels bei Kindern vor, daher wird die Anwendung bei Kindern nicht empfohlen.
Schwangerschaft und Stillzeit:
Es besteht keine Erfahrung bezüglich der Anwendung während Schwangerschaft und Stillzeit, so dass das nur nach kritischer Abwägung durch den Arzt eingesetzt werden sollte.
Wirkungen: Unerwünschte Wirkungen, Einzelfälle:
• In einzelnen Fällen besteht die Möglichkeit allergischer Reaktionen.
Unerwünschte Wirkungen, ohne Angabe der Häufigkeit:
• Es können abdominelle Aufblähungen und , vermehrte Darmgeräusche und Übelkeit als Folge der Ausdehnung des Darminhaltes auftreten.
Anwendung: 1. Chronische :
1.1. Erwachsene, Jugendliche ab 12 Jahren und ältere Patienten:
• Entsprechend der individuellen Erfordernisse und der Schwere der : 1-3mal täglich 1 Beutel.
• In der langfristigen Anwendung kann die Dosis auf 1 oder 2mal täglich 1 Beutel reduziert werden.
1.2. (unter 12 Jahren):
Die Anwendung wird nicht empfohlen.
1.3. Patienten mit Niereninsuffizienz:
Dosisänderungen sind nicht notwendig.
2. Koprostase (Kotstau):
2.1. Erwachsene, Jugendliche und ältere Patienten:
täglich 8 Beutel.
2.2. (unter 12 Jahren):
Die Anwendung wird nicht empfohlen.
2.3. Patienten mit Herz-/Kreislaufinsuffizienz:
Bei Koprostase sollte die Dosis so geteilt werden, dass nicht mehr als 2 Beutel pro Stunde verwendet werden.
2.4. Patienten mit Niereninsuffizienz:
Dosisänderungen sind nicht notwendig.
Art und Dauer der Anwendung:
1. Chronische :
• Der Inhalt eines Beutels (13,81 g) wird in 125 ml Wasser aufgelöst und getrunken.
• Der Zeitraum für eine Behandlung bei chronischer sollte normalerweise 2 Wochen nicht überschreiten. Bei Bedarf kann das jedoch wiederholt eingesetzt werden.
• Wie bei allen Abführmitteln wird der andauernde Gebrauch nicht empfohlen. Eine langfristige Anwendung kann aber nötig sein in der Therapie von Patienten mit schwerer chronischer oder refraktärer .
2. Koprostase (Kotstau):
• Zur Anwendung bei Koprostase (Kotstau) werden 8 Beutel in 1 Liter Wasser aufgelöst und innerhalb von 6 Stunden getrunken.
• Die Behandlung der Koprostase (Kotstau) sollte normalerweise 3 Tage nicht überschreiten.
Hinweise:
• Bei Symptomen, die auf eine Verschiebung des Flüssigkeits- und Elektrolythaushaltes hinweisen (z.B. Ödeme, Atemnot, zunehmende Müdigkeit, Dehydratation, Herzversagen) sollte die Einnahme sofort beendet, Elektrolytmessungen durchgeführt und bei Abweichungen entsprechende Gegenmaßnahmen (Korrektur von Elektrolytverschiebungen) vorgenommen werden.
• Das erhöht die Löslichkeit von Stoffen, die in Alkohol löslich und in Wasser relativ unlöslich sind. Daher besteht die theoretische Möglichkeit, dass die Resorption solcher Arzneistoffe vorübergehend verringert werden kann.
Eigenschaften: Macrogol (Polyethylenglykol) 3350 wird als osmotisch wirkendes Laxans eingesetzt. Aufgrund seiner Molekülstruktur verfügt Macrogol 3350 über ein starkes Wasserbindungsvermögen. Durch das einströmende Wasser kommt es zur Stuhlerweichung. Durch den folgenden Dehnungsreiz und das Einsetzen der Darmperistaltik kommt es zur erleichterten und schmerzfreien Defäkation.
Macrogol 3350 passiert den Darm unverändert. Es wird im Magen-Darm-Trakt so gut wie nicht resorbiert und zeigt keine pharmakologische Wirkung. In den Fällen geringfügiger Resorption wird Macrogol 3350 wieder über den ausgeschieden.
Die fertige Trinklösung enthält neben Polyethylenglykol zusätzlich die Elektrolyte Natriumchlorid, Natriumhydrogencarbonat und Kaliumchlorid. Durch die isoosmolare Kombination von Macrogol 3350 und Elektrolyten kommt es in der Regel weder zum osmotischen Wasserentzug aus dem Gewebe ins Darmlumen noch zu entsprechenden Elektrolytverschiebungen bzw. -verlusten.
Der Zeitpunkt des Wirkungseintrittes ist von der Schwere der bzw. Koprostase abhängig.
Haltbarkeit: • Beutel: nicht über 25°C lagern
• Trinklösung: im Kühlschrank (2-8°C) verschlossen aufbewahren. Restliche Trinklösung beseitigen, wenn sie nicht innerhalb von 6 Stunden verbraucht wurde.
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