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Anwendungsgebiete: • Leichte bis mäßig starke
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Nicht Anwenden bei: Das ist kontraindiziert bei Patienten mit:
• Überempfindlichkeit gegen oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels
• Asthmaanfällen, Nasenschleimhautentzündungen oder Hautreaktionen nach der Einnahme von Acetylsalicylsäure oder anderen nicht-steroidalen Entzündungshemmern in der Vergangenheit
• bestehenden oder in der Vergangenheit aufgetretenen Magen- oder Darmgeschwüren oder Magen-Darmblutungen
• schweren Leber- oder Nierenfunktionsstörungen oder schweren, unkontrollierten Herzbeschwerden
• Kindern unter 6 Monaten, da bisher keine ausreichenden Erfahrungen mit jüngeren Kindern dokumentiert sind.
Besondere Vorsicht ist erforderlich bei Patienten mit:
• systemischem Lupus erythematodes (SLE) und Mischkollagenosen (mixed connective tissue disease): erhöhtes Risiko für Anzeichen einer Hirnhautentzündung (aseptischeMeningitis) wie starke , Übelkeit, Erbrechen, , Nackensteifigkeit oder Bewusstseinstrübung
• Magen-Darm-Beschwerden oder chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn)
• Bluthochdruck und/oder Herzinsuffizienz
• eingeschränkter Nierenfunktion
• Leberfunktionsstörungen
• (z.B. Hautreaktionen auf andere Mittel, , ), chronischen Nasenschleimhautschwellungen oder chronischen, die Atemwege verengenden Atemwegserkrankungen.
Besondere Vorsicht ist erforderlich bei gleichzeitiger Einnahme von mehr als 15 mg .
Schwangerschaft und Stillzeit:
• Über die Sicherheit der Anwendung von in der Schwangerschaft liegen für den Menschen keine ausreichenden Erfahrungen vor. Da der Einfluss einer Prostaglandinsynthesehemmung auf die Schwangerschaft ungeklärt ist, sollte das in den ersten sechs Monaten der Schwangerschaft nicht angewendet werden.
Im letzten Schwangerschaftsdrittel ist kontraindiziert. Aufgrund des Wirkmechanismus könnte es zu einer Hemmung der Wehentätigkeit, einer Verlängerung von Schwangerschaft und Geburt, kardiovaskulärer (vorzeitiger Verschluss des Ductus arteriosus Botalli, pulmonale ) und renaler (Oligurie, Oligoamnion) Toxizität beim Kind, verstärkter Blutungsneigung bei Mutter und Kind und verstärkter Ödembildung bei der Mutter kommen.
• und seine Abbauprodukte gehen in geringen Mengen in die über. Da nachteilige Folgen für den Säugling bisher nicht bekannt geworden sind, wird bei kurzfristiger Anwendung der empfohlenen Dosis bei oder eine Unterbrechung des Stillens im Allgemeinen nicht erforderlich sein. Sollte im Einzelfall eine längere Anwendung bzw. Einnahme höherer Dosen (mehr als 1200 mg pro Tag) verordnet werden, sollte jedoch ein frühzeitiges Abstillen erwogen werden.
Anwendung: 5 ml enthalten 100 mg .
wird in Abhängigkeit von Alter bzw. Körpergewicht dosiert. Für von 6 Monaten bis 12 Jahre beträgt die empfohlene Tagesgesamtdosis bis zu 20-30 mg pro kg Körpergewicht, verteilt auf 3-4 Einzelgaben:
• ab 6 Monate bis 2 Jahre (ca. 5-12 kg KG): bis zu 3mal täglich 2,5-5 ml (entsprechend bis zu 300 mg /Tag).
• 3-5 Jahre (ca. 13-19 kg KG): bis zu 4mal täglich 5 ml (entspr. bis zu 400 mg /Tag).
• 6-9 Jahre (ca. 20-29 kg KG): bis zu 3mal täglich 10 ml (entspr. bis zu 600 mg /Tag).
• 10-12 Jahre (ca. 30-43 kg KG): bis zu 3-4mal täglich 10 ml (entspr. bis zu 600-800 mg /Tag).
• 13-14 Jahre (ca. 44-52 kg KG): bis zu 3mal 10-15 ml (entspr. bis zu 600-1000 mg /Tag).
• Jugendliche ab 15 Jahren und Erwachsene: bis zu 4mal 10 ml bis 3mal 20 ml (entspr. bis zu 800-12000 mg /Tag).
Art und Dauer der Anwendung:
• Die Flasche vor Gebrauch kräftig schütteln.
• Der Einnahmeabstand zwischen den Einzelgaben soll mindestens 4 Stunden betragen.
• Für Patienten, die einen empfindlichen Magen haben, empfiehlt es sich, das während der Mahlzeiten einzunehmen.
• Über die Dauer der Anwendung entscheidet der behandelnde Arzt.
• Ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht länger als 3-4 Tage einnehmen.
Hinweise:
• Nebenwirkungen können vermindert werden, wenn stets die kleinste wirksame Menge für die kürzest mögliche Zeit eingenommen wird.
• Ist ärztlicherseits eine längerfristige Therapie mit erforderlich, sind regelmäßig die Leberwerte, die Nierenfunktion sowie das Blutbild zu kontrollieren.
• Bei längerem hochdosierten, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von können auftreten, die nicht durch höhere Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen.
• Ganz allgemein kann die gewohnheitsmäßige Einnahme von , insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (-) führen.
Haltbarkeit: • Nicht über 25°C aufbewahren.
• Nach Anbruch nur begrenzt haltbar. Genaue Angaben siehe Gebrauchsinformation.
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