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Anwendungsgebiete: • Zur Behandlung von Eisenmangelzuständen, besonders Eisenmangelanämien, mit gleichzeitigem Mangel an B12 und .
• Durch Eisenmangel bedingte Erschöpfungszustände, nach Blutverlusten.
Nicht Anwenden bei: Das darf nicht angewendet werden bei:
• Überempfindlichkeit gegen einen der Bestandteile
• Eisenspeicherkrankheiten (Hämochromatosen, Hämosiderosen, chronische Hämolyse)
• Eisenverwertungsstörungen (sideroachrestische Anämien, Bleianämien, Thalassämien)
• Therapie mit Bluttransfusionen
• schweren Lebererkrankungen
• schweren Nierenerkrankungen
• Anämien, die nicht auf einem Eisenmangel beruhen.
Vorsicht ist geboten, wenn es sich um Patienten mit Gastritis, Magen- und Darmgeschwüren handelt.
Bei entzündlichen Darmerkrankungen (z.B. Colitis ulcerosa, Morbus Crohn) sind vor Anwendung Nutzen und Risiko gegeneinander abzuwägen.
Nicht anwenden bei Megaloblasten-Anämie infolge isolierten -B12- Mangels (z.B. infolge Mangels an intrinsic factor) ohne gleichzeitige B12-Therapie.
Bei Megaloblasten-Anämie unklarer Genese muß vor Therapiebeginn ein evtl. B12-Mangel ausgeschlossen werden.
Wirkungen: Seltene unerwünschte Wirkungen (< 1%):
In seltenen Fällen können gastrointestinale Störungen wie Diarrhoe, , Meteorismus, oder Vomitus auftreten.
Unerwünschte Wirkungen, Einzelfälle:
In Einzelfällen sind beobachtet worden.
Bei hohen Dosen kann es wegen des Gehaltes an in Einzelfällen zu , Erregung und Depression kommen.
Unerwünschte Wirkungen, ohne Angabe der Häufigkeit:
Nach oraler Einnahme von eisenhaltigen Präparaten kann es zu einer harmlosen Schwarzfärbung des Stuhls kommen.
Anwendung: Soweit nicht anders verordnet, 3mal täglich 1 Kapsel.
Art und Dauer der Anwendung:
Die werden unzerkaut mit Flüssigkeit (z.B. Mineralwasser, saure Fruchtsäfte, jedoch kein Kaffee, kein schwarzer Tee, keine Milch) geschluckt.
Der Anwendung auf nüchternen Magen (etwa 1/2 bis 1 Stunde vor einer Hauptmahlzeit) ist der Vorzug zu geben, da dann die Aufnahme des Eisens in den Körper am höchsten ist. Nur wenn bei Nüchterneinnahme wiederholt Magen-Darmstörungen aufgetreten sind, kann zur besseren Verträglichkeit die Einnahme mit oder nach den Mahlzeiten erfolgen.
Die Dauer der Anwendung richtet sich nach der Ursache und dem Grad der Erkrankung bzw. dem vorhandenen Eisen- und Folsäuredefizit und nach dem Behandlungsverlauf.
Nachdem durch die Behandlung der Hämoglobingehalt des Blutes zur Norm zurückgekehrt ist (dies kann bis zu 10 Wochen dauern), ist die Fortsetzung der Behandlung (unter Umständen über 3-6 Monate) zur Auffüllung der Eisenreserve des Körpers zu empfehlen.
Hinweise:
Eisenpräparate behindern die Resorption gleichzeitig eingenommener Tetrazykline sowie von Penicillamin; deshalb sollten während einer Behandlung mit diesen Arzneimitteln keine Eisenpräparate angewendet werden.
Bestimmte Antazida und Colestyramin vermindern die Aufnahme von Eisen. Dies gilt ebenfalls für starken Tee, Kaffee, Säfte, Milch oder Alkohol.
Zwischen der Einnahme von Eisenpräparaten und der Einnahme von Antazida sollten mehrere Stunden liegen.
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